„Erinnern heißt Verantwortung übernehmen“


Am 9. November erinnern wir gemeinsam an die Opfer der antisemitischen Novemberpogrome von 1938. Wir wollen ihre Geschichten lebendig halten, einzelne Biografien verlesen und die Stolpersteine in Halle reinigen – als Zeichen des Gedenkens und dafür, dass die Menschen hinter den Namen nicht vergessen werden.
Gerade angesichts der rechten Buchmesse in Halle ist es wichtig, Haltung zu zeigen: Unser Gedenken ist nicht verhandelbar. Wir lassen die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus nicht von Rechtsextremisten vereinnahmen oder instrumentalisieren. Erinnern heißt, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten – damals wie heute.
Es gibt folgende Treffpunkte von unterschiedlichen Gruppen und Institutionen in Halle:
10:00 Uhr Riebeckplatz/Ecke Edeka
15:30 Uhr WELCOME-Treff
16:00 Uhr Dölauer Straße 46 - gerne Kerzen/ Laternen mitbringen
16:00 Uhr Hufelandstraße 32
16.00 Uhr Haltestelle Melanchthonstraße
16:15 Uhr Lafontainestraße 4
Ebenso laden die Stadt Halle (Saale), die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und die Jüdische Gemeinde um 18:00 Uhr am Ort des ehemaligen jüdischen Friedhofs vor dem Gebäude Wilhelm-Külz-Straße 22-23 zur Gedenkveranstaltung ein. Im Anschluss wird es einen gemeinsamen Gang zum Jerusalemer Platz zu geben, um dort Kerzen anzuzünden und Blumen niederzulegen.
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